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Ahorn « Wir lieben Furniere! »

In der vorangegangenen Vorstellung des Furniers Eiche machte ein Baum Geschichte. Die Donareiche aus Fritzlar in Nordhessen. Auch für das Furnier, das wir Ihnen heute gerne vorstellen möchten, schreibt wieder ein Baum Geschichte.

In Europa ist vor allem der Bergahorn verbreitet. Und Berg ist genau das Stichwort. Seit Wilhelm Tell wissen wir, dass die Eidgenossen in der Schweiz „Bünde“ lieben. So wurden 1424 bestehende Bündnisse zwischen adligen Familien und Untertanen in Trun im heutigen Graubünden zum Oberen oder Grauen Bund zusammengefasst. Die Geburtsstunde Graubündens. Dies geschah am 16.Mai 1424 in Trun unter einem Bergahorn. Als 1870 der fast 500 Jahre alte Baum durch einen Sturm umgeworfen wurde, wurde ein junger Bergahorn gepflanzt, der dort heute noch steht. Die Wurzel des alten Baumes wurde zunächst in den großen Sitzungssaal des großen Bundes überführt und ist heute im Museum Sursilvan in Trun zu bestaunen.

Aber genug der Geschichte. Zurück zum Furnier. Der Bergahorn zeigt sich fast weiß bis hellgelb und in einer auffällig gleichmäßigen Struktur. Bei allgemein geradem Faserverlauf grenzt sich das Spätholz gelblich ab und zeichnet auf den Längsflächen schwache, schlichte Flader bzw. Streifen, die dem außergewöhnlich hellfarbigen Holz eine elegante Note verleihen.

Gönnen Sie sich auch etwas Eleganz mit dem Naturprodukt Holz. Kaum ein Naturprodukt ist so vielseitig und wertvoll wie Holz.

Und wenn Sie mal in Graubünden Urlaub machen, dann wissen Sie warum im Museum dort die Wurzel eines Ahorn Baumes steht.

« Wir lieben Furniere! » , aber nicht nur wir! Die Initiative Furnier + Natur (IFN) hat eine Internetkampagne gestartet: „Furniergeschichten.de“. Die Initiative will Begehrlichkeiten wecken und auf emotionaler Ebene Entscheider, Architekten und Designer erreichen. Kurzfilme über ungewöhnliche Furnierprodukte und ungewöhnlich eingestellte Furnier-Verarbeiter.

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