Arbeitswelt im Wandel

Gegen­wärtig wird viel über den Wandel unserer Arbeitswelt geschrieben. Den Wandel in dem sie sich befindet und über den Wandel, der ihr noch bevor­steht. Einer der größten Treiber dieser sich schnell verän­dernden Arbeitswelt ist die Digita­li­sierung. Das hat jüngst auch das Weißbuch Arbeit 4.0 des Bundes­mi­nis­te­riums für Arbeit und Soziales sehr eindrücklich dokumen­tiert.

Auf der Facility Management-Messe INServFM in Frankfurt am Main stellte nun der Zukunfts­for­scher Nick Sohnemann als Keynote-Speaker einen möglichen neuen Arbeits­kol­legen vor. „Pepper“ heißt er und er ist ein sogenannter humanoider Roboter. Entwi­ckelt wurde „Pepper“ im Hause Softbank und ist im Bereich Kunden­bin­dungs­ma­nagement und Beschwer­de­ma­nagement im Einsatz. Er zeigt die beein­dru­ckenden Fortschritte auf dem Feld der künst­lichen Intel­ligenz. Spezielle Software und einge­baute Sensoren lassen „Pepper“ Gestik und Mimik seines Gegen­übers analy­sieren und stimmen seine eigene Kommu­ni­kation darauf ab.

©Alexej-Vekslarski

So beein­dru­ckend die Fortschritte im Bereich der künst­lichen Intel­ligenz aber auch sein mögen, so wird der Einsatz der neuen Roboter nicht zuletzt davon abhängen, auf welche Akzeptanz er bei Kunden trifft. In Japan und in den USA werden ähnliche Roboter bereits im Gastro­no­mie­be­reich einge­setzt. Aber nicht jeder möchte von einem Roboter bedient werden und sei er auch noch so nett und sympa­thisch wie „Pepper“.

Dennoch betonte Zukunfts­for­scher Nick Sohnemann in seinem Vortrag, dass die Digita­li­sierung für viele Unter­nehmen zwar eine gewaltige Heraus­for­de­rungen darstellt, sie aber auch große Chancen bietet.“

Auch Hund Möbel­werke beschäftigt sich mit dem Thema Digita­li­sierung auf dem Seminar Arbeit 4.0, das im Mai am Unter­neh­mens­standort in Biberach/Baden statt­findet.

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