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BDIA Seminar erfolgreich

Neue Räume betreten: Der Wandel in der Büroarbeitswelt

Erfolgreiches Seminar des BDIA-Förderkreismitglieds Hund Möbelwerke in Frankfurt

„Neue Räume betreten: Der Wandel in der Büroarbeitswelt“, so hatten die Hund Möbelwerke das in Kooperation mit dem BDIA (Bund Deutscher Innenarchitekten) ausgerichtete Seminar in Frankfurt im Main überschrieben.

Verändertes Medien- und Kommunikationsverhalten, mehrere Generationen in einem Büro sowie die zunehmende Digitalisierung lassen die Gewissheit reifen, dass ein “Weitermachen” wie bisher in der Arbeitswelt Büro im digitalen Strukturwandel nicht funktionieren kann.

Die namhafte Trendexpertin Birgit Gebhardt erläuterte den Wandel in der Arbeitswelt, der mit der globalen Vernetzung einher geht und führte aus, warum die Bedeutung der Kommunikation in den Büros der Zukunft kaum zu überschätzen ist. Birgit Gebhardt ist Autorin der Studie “New Work Order – Organisationen im Wandel“, die gemeinsam mit dem bso (Verband der Büro- und Sitzmöbelhersteller) und der Kölnmesse in Auftrag gegeben worden ist. „Nie zuvor mussten Unternehmen einen Strukturwandel, ein neues Medienverhalten und eine Überalterung gleichzeitig meistern“, so Frau Gebhardt.

Die Hamburger Innenarchitektin Ines Wrusch (HAK, BDIA) zeigte auf, welche Chancen im Wandel dieser Arbeitswelten für den Beruf des Innenarchitekt/in liegen. Der Wissensarbeiter von morgen benötigt für seine Denk- und Arbeitsweise Räume, die ihn in die erwünschte Arbeitshaltung versetzen. Hier sind ganz besonders die Innenarchitektinnen und Innenarchitekten gefragt. „Wer, wenn nicht wir Innenarchitekten, sind dafür prädestiniert diesen Wandel zu begleiten! In der Gestaltung der Räume, in denen wir 90% unserer Lebenszeit verbringen, liegt unsere Existenzberichtigung“, so Frau Wrusch.

Offene Räume und offene Bürostrukturen stellen aber auch ganz besondere Anforderungen an die Raumakustik. Nachhallzeit und Sprachverständlichkeit sind nur zwei wichtige akustische Parameter. Worauf hier zu achten ist und was sich im Bereich der Normen tut, erläuterte der Akustiker und Buchautor, Dr. Christian Nocke, Gründer und Geschäftsführer des Akustikbüro Oldenburg. „Für die Akustik in Räumen ist insbesondere die DIN 18041 eine immanent wichtige, sogenannte anerkannte Regel der Technik. Wer sich vorab mit dem Thema Akustik in Räumen auseinandersetzt, spart sich unliebsame Überraschungen.“, so Dr. Nocke.

Deutlich wurde auf dem Seminar, dass der Strukturwandel von der Industrie- in die Netzwerkökonomie auf Unternehmensseite eine Neuordnung der Organisation notwendig machen kann. Das Ziel? Eine Kultur der transparenten Kollaboration. Unternehmen, die Angebote schaffen, die räumlich und gestalterisch anders aussehen als das klassische Büro, werden in Zukunft die Nase vorn haben. Und genau hier liegt für Innenarchitekten, die sich mit diesem Wandel auseinandersetzen, ein großes Potential.

Die Bürowelten werden sich neu erfinden. Unsere Broschüre „Neue Räume betreten“ soll Anregungen dazu bieten. Unternehmertum heißt heute auch, Verantwortung zu zeigen im Umgang mit neuen Arbeits- und Kommunikationsformen. Voraussetzung dafür ist, diese Entwicklungen zu kennen und zu verstehen.

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