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Blend­schutz

Der Frühsommer ist in Deutschland angekommen und bald stehen vielen Beschäf­tigten wieder hohe Tempe­ra­turen ins Haus bzw. ins Büro. Denn nicht überall gehören Klima­an­lagen zur Standard­aus­rüstung. Aber nicht nur hohe Tempe­ra­turen sind ein Grund, warum dem Blend­schutz am Gebäude schon in der Planungs­phase besondere Bedeutung zukommen sollte.

Die DGUV Infor­mation 215–444 gibt wertvolle Hilfe­stellung. So sehr wir uns über gutes Wetter und Sonnen­strahlen freuen und sie unser Wohlbe­finden beein­flussen, so sehr kann mangel­hafter Blend­schutz bei visuellen Aufgaben stören und Gebäude sich durch hohe Außen­tem­pe­ra­turen stark aufheizen, was sich negativ auf die Arbeits­leistung auswirkt. Verstärkt wird diese Heraus­for­derung durch großflä­chige Fenster, wie sie in der modernen Archi­tektur gerne Verwendung findet. Die DGUV, die im Dezember 2016 überar­beitet veröf­fent­licht worden ist, zeigt Beispiele zu unter­schied­lichen Sonnen­schutz­sys­temen, die außen- oder innen­liegend oder auch zwischen den Fenster­fronten angebracht werden können. Vor- und Nachteile dieser unter­schied­lichen Sonnen­schutz­systeme werden ausführlich vorge­stellt. So schützt der außen­lie­gende Blend­schutz am wirkungs­vollsten vor Wärme­ein­strahlung und ein Öffnen der Fenster beein­trächtigt nicht den Schutz vor Blendung. Dem entgegen steht eine relativ hohe Windab­hän­gigkeit und ein hoher Monta­ge­aufwand. Wichtig ist, dass sich im Vorfeld, schon in der Gebäu­de­planung, ausrei­chend um das Thema Blend- und Sonnen­schutz gekümmert wird. So weist die Broschüre auf wichtige Inter­de­pen­denzen hin. Auch benach­barte Gebäude können beschatten oder Sonnen­strahlen reflek­tieren.

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